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Innere Sicherheit · 3. August 2026

Wahlkampf unter Beschuss — AfD-Helfer in Berlin angegriffen

Wahlkampf unter Beschuss — AfD-Helfer in Berlin angegriffen

In Berlin-Friedrichshain hängen AfD-Wahlhelfer Plakate auf. Ein Mann stürmt auf die Gruppe zu und schreit sie an. Ein Helfer setzt Pfefferspray ein. Daraufhin trommelt der Angreifer Anwohner zusammen, weitere Linke kommen dazu und skandieren Parolen. Eine Person muss ambulant behandelt werden. Die Polizei rückt an, ein Täter wird gefasst, die Gruppe kann nach einiger Zeit weiterziehen.

Das ist kein Randereignis. Das ist der Zustand des Straßenwahlkampfs in Deutschland.

Plakate aufhängen gehört zum Normalsten, was es in einer Demokratie gibt. Ehrenamtliche, die abends mit Leiter und Kleistereimer losziehen, weil sie an etwas glauben. Wenn diese Leute damit rechnen müssen, angeschrien, bedroht und angegriffen zu werden, dann ist etwas grundsätzlich kaputt.

Und man sollte sich nichts vormachen: Wer heute schweigt, weil es die Falschen trifft, hat morgen kein Argument mehr, wenn es die eigenen Leute trifft. Meinungsfreiheit ist nichts wert, wenn sie an der Parteifarbe endet.

Ich erwarte, dass solche Angriffe konsequent verfolgt werden. Und ich erwarte, dass die Parteien, die sonst gerne über Demokratie reden, hier genauso laut sind wie sonst.

Quelle: mario-beger.de