Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sorgen Berichte über Hausbesuche von Mitarbeitern des Bundesamtes für Verfassungsschutz bei AfD-Mitgliedern für scharfe Kritik. Die AfD spricht von gezielten Einschüchterungsversuchen gegen ihre Mitglieder und fordert eine umfassende parlamentarische Aufklärung der Vorgänge.
Aus ihrer Sicht dürfen staatliche Behörden niemals als politisches Instrument gegen Oppositionsparteien eingesetzt werden. Stattdessen müsse politische Auseinandersetzung ausschließlich an der Wahlurne stattfinden.
Die AfD verlangt daher Transparenz über das Vorgehen des Verfassungsschutzes und sieht den Schutz demokratischer Grundrechte sowie die Gleichbehandlung aller politischen Kräfte als unverzichtbar an.
