Im Bayerischen Landtag wurde ein Antrag von CSU und Freien Wählern beraten, der den Einsatz KI-gestützter Übersetzungen in der Behördenkommunikation mit Flüchtlingen voranbringen soll. Die AfD stimmte dagegen. Nach ihrer Auffassung schwächen dauerhafte technische Übersetzungshilfen den Anreiz, Deutsch zu lernen, und erschweren eine nachhaltige sprachliche Integration.
Der stellvertretende AfD-Sprecher Richard Graupner bezeichnete den Ansatz als „Kapitulation statt Integration“. Die Partei fordert, Deutsch als alleinige und verbindliche Amtssprache beizubehalten. Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben, sollen ausreichende Sprachkenntnisse erwerben und sich eigenständig in Behördenangelegenheiten verständigen können.
